Funktionsweise der VR-Brille

Funktionsweise der VR-Brille

Dieser Artikel beschäftigt sich mit den Grundeigenschaften von VR/AR-Brillen, ohne dabei zu sehr in die Tiefe zu gehen. Was unterscheidet eigentlich die VR-Brille von klassischen Displays, wie man sie vom Smartphone oder den eigenen Computer-Desktop kennt ? Die VR-Brille erschafft eine virtuelle Realität, diese unterscheidet sich vorallem durch zwei Grundeigenschaften von den gänigen Medien, nämlich dem räumlichen Sehen und dem selbst bestimmten Sichtfeld. Durch das perfekte Zusammenspiel dieser Beiden, entsteht die Illusion einer neuen Realität, welcher der Wirklichkeit in noch nie dagewesenen Ausmaß nahe kommt.

Räumliches Sehen

Räumliches Sehen beschreibt die Fähigkeit, die 3D dimensionalität, also die Enfernungsrealation von Objekten wahrzunehmen.

Zwei Augen ermöglichen uns stereoskopisches (räumliches) Sehen, da jedes Auge einen leicht veränderten Winkel des betrachteten Objekts wahrnimmt. Das Gehirn kann anschließend mit Hilfe beider Augeneindrücke die räumliche Beschaffenheit berechnen.

Die VR-Brille enthält einen zwei geteilen Bildschirm, welcher jedem Auge ein eigenberechnetes Bild anzeigt. Die Bilder simcrusader-006ulieren die Winkelstellung der Augen und bieten so eine Illusion des räumlichen Sehens. Unser Gehirn legt die Bilder übereinander und der Eindruck einer Tiefenrealität entsteht.

 

Selbst bestimmtes Sichtfeld

In der normelen Welt ist unser Sichtfeld frei gewählt, wir können uns umschauen, dies ist durch die aufgezwungende Perspektive der Kamera, z.B. beim Fernsehen, nicht möglich.

Entgegen anderer digitaler Medien erhalten wir duruch Einsatz der VR-Brille die Möglichkeit unser Sichtfeld eigenständig zu verändern, durch Sensoren in der Brille (Oder im Smartphone) werden Kopfbewegungen gemessen und dann das Bild an Hand dieser neu ausgerichtet. So ist es Möglich sich in einer Szene umzuschauen, wir sind also nicht länger von der jeweiligen Kameraperspektive Abhänig.